Ratgeber Montaña Redonda Buggy und Quad
Dieselbe Strecke sieht nach einem Schauer ganz anders aus
Trockene Piste bedeutet Staub, nasse Piste bedeutet Spritzer. Beides gehört dazu und lässt sich mit der richtigen Kleidung gut aushalten.
Warum die Erde rot ist
Die rote Farbe stammt von Eisenverbindungen im Boden, die durch Verwitterung freigesetzt und oxidiert werden. In warmen, feuchten Gebieten läuft dieser Vorgang schnell ab. Das Ergebnis ist ein feiner, stark färbender Staub, der sich auf allem absetzt, was vorbeikommt.
Für die Landwirtschaft ist dieser Boden brauchbar, für helle Kleidung ist er eine Herausforderung. Wer das weiß, zieht an diesem Tag ältere Sachen an und spart sich den Ärger am Abend.
Was der Staub mit der Sicht macht
Auf trockener Piste zieht jedes Fahrzeug eine Fahne hinter sich her. Wer zu dicht auffährt, fährt im Blindflug. Deshalb ist Abstand hier wichtiger als auf jeder Straße. Eine Brille hilft zusätzlich, weil die Augen sonst schnell tränen.
Wie sich die Piste nach Regen verhält
Nach einem Schauer bindet das Wasser den Staub, und die Sicht wird besser. Dafür entstehen Pfützen und weiche Stellen. Die Fahrzeuge kommen damit gut zurecht, man fährt nur langsamer und vorsichtiger durch.
Wir schätzen dir vorher ein, wie der Tag wahrscheinlich wird.
Was man anzieht
Die Faustregel ist einfach. Alles, was an diesem Tag angezogen wird, darf dreckig werden. Dunkle oder mittlere Farben, geschlossene Schuhe, lange Sachen bei empfindlicher Haut. Badesachen werden nur gebraucht, wenn ein Badestopp auf dem Programm steht.
- dunkle oder mittlere Farben statt Weiß
- geschlossene Schuhe mit Profil
- dünne Jacke für den Fahrtwind
- Brille gegen Staub, auch eine Sonnenbrille
- Tuch für Gesicht und Nacken
- eine Tüte für die staubigen Sachen danach
Ein Tuch über Mund und Nase macht die staubigen Abschnitte deutlich angenehmer. Viele Gäste greifen nach der ersten Fahne von selbst danach.
Was mit dem Handy passiert
Feiner Staub kriecht in jede Öffnung, deshalb bleibt das Handy zwischen den Stopps besser in der Tasche. Für Aufnahmen während der Fahrt braucht es eine feste Halterung oder eine Schlaufe, sonst liegt das Gerät irgendwann auf der Piste. Wer sichergehen will, lässt die Kamera im Rucksack und fotografiert an den Stationen.
Nach der Tour
Der Staub löst sich unter der Dusche problemlos. Kleidung wird vor dem Einpacken ausgeschüttelt und möglichst bald gewaschen. Schuhe bleiben über Nacht draußen, dann lässt sich der Rest abbürsten.
Wann welche Bedingungen üblich sind
Zwischen Dezember und April ist es in der Regel trockener, die Pisten sind dann staubiger. In den Sommermonaten fallen häufiger kurze Schauer, die den Staub binden und die Luft für eine Weile klarer machen. Beides ist eine normale Lage für diese Strecke, und beides lässt sich fahren. Wirklich ungünstig sind nur mehrere Regentage hintereinander, weil der Boden dann nicht mehr abtrocknet.
Warum der Tag trotzdem Spaß macht
Wer sich auf Staub und Spritzer einlässt, erlebt eine der ursprünglichsten Seiten der Insel. Die Strecke führt an Orten vorbei, die sonst niemand sieht, und am Ende steht die Aussicht vom Berg. Saubere Kleidung wäre dafür ein schlechter Tausch.
Praktisch gesehen heißt das, man plant den Tag so, dass danach nichts Wichtiges mehr ansteht. Ein ruhiger Abend im Hotel passt besser als ein Restaurantbesuch direkt nach der Rückkehr.
Wer ganz sichergehen will, packt die Sachen für danach in eine eigene Tüte und lässt sie im Fahrzeug. Nach der Tour umziehen dauert zwei Minuten und macht die Rückfahrt für alle angenehmer. Die staubigen Sachen kommen in dieselbe Tüte und bleiben dort, bis sie in die Wäsche gehen.

Wie die Strecke an einem bestimmten Termin verläuft, steht auf der Seite zur Buggy-Tour.
Häufige Fragen zu Staub und Regen
Fällt die Tour bei Regen aus?
In der Regel nicht. Schauer sind kurz und warm. Abgesagt wird nur bei anhaltend schwerem Regen, wenn die Pisten unpassierbar werden.
Gehen die Flecken wieder raus?
Meist ja, wenn man die Sachen zügig wäscht. Eingetrocknete rote Erde ist hartnäckiger, deshalb besser nichts Weißes anziehen.
Braucht man eine Regenjacke?
Eine dünne Jacke reicht. Sie schützt weniger vor Regen als vor dem kühlen Fahrtwind danach.
Wie schützt man die Kamera?
Eine wasserdichte Hülle oder eine einfache Tüte genügt. Zwischen den Stationen bleibt das Gerät am besten verstaut.
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Termine und Abholorte stehen auf der Seite zum Ausflug.
