Ratgeber Insel Catalina VIP-Ausflug
Eine Steilwand gleich hinter dem Strand
Catalina ist klein, flach und von außen unscheinbar. Der eigentliche Grund für den Besuch liegt unter Wasser, wenige Meter vor dem Sand.
Was die Insel ausmacht
Catalina liegt vor der Südküste und ist deutlich kleiner als ihre bekannte Nachbarin. Die Insel ist flach, unbewohnt und von hellem Sand umgeben. Wer nur an Land bleibt, hat den Tag nach zwei Stunden gesehen. Spannend wird es dort, wo der Meeresboden abbricht.
Vor der Westseite verläuft eine Riffkante, die von wenigen Metern Tiefe steil abfällt. Taucher nennen diese Stelle die Wand. Für Schnorchler ist vor allem der obere Rand interessant, weil dort das Licht noch kräftig ist und die Farben wirken.
Was dort lebt
An der Kante wachsen Hornkorallen, Seefächer und Schwämme. Dazwischen stehen Papageifische, Sergeant Majors und kleine Barsche. Mit etwas Glück zieht ein Rochen über den Sand. Die Vielfalt ist höher als an den meisten Hotelstränden, weil das Riff weiter draußen liegt und weniger Bewegung abbekommt.
Wie man sich verhält
Abstand halten, nichts anfassen, nicht auf dem Riff stehen. Flossen wirbeln Sand auf, deshalb schwimmt man über dem Riff und nicht hindurch. Sonnencreme wird am besten schon vor dem Frühstück aufgetragen, damit sie eingezogen ist, bevor man ins Wasser geht.
Wer die Maske vor dem Einsteigen kurz mit etwas Spucke oder Spülmittel ausreibt und ausspült, hat deutlich länger freie Sicht. Das klingt banal und rettet den halben Stopp.
Warum die Sicht hier so gut ist
Vor der Insel gibt es keine Flussmündung, die Sediment ins Meer trägt, und der Untergrund besteht aus Kalk statt aus feinem Schlick. Dadurch bleibt das Wasser auch nach Regen klar. Dazu kommt, dass die Strömung von außen frisches Wasser heranführt. Sichtweiten von vielen Metern sind dort der Normalfall und nicht die Ausnahme. Wer schon einmal an einer trüben Stelle geschnorchelt ist, merkt den Unterschied sofort.
Schreib uns, wir sagen dir ehrlich, ob die Stelle zu deinem Können passt.
Wie der Schnorchelstopp abläuft
Das Boot ankert in der Nähe der Riffkante, die Ausrüstung wird verteilt und die Gruppe geht in kleinen Abständen ins Wasser. Eine Begleitperson bleibt dabei, damit niemand abdriftet. Der Stopp dauert meist eine halbe Stunde, danach geht es zum Strand.
- Badesachen vorher anziehen, damit es schnell geht
- Maske auf Sitz prüfen, bevor man ins Wasser steigt
- ruhig atmen und den Kopf im Wasser lassen
- in Sichtweite der Begleitung bleiben
- nach dem Stopp genug trinken
Wer unsicher ist, sagt das vorher. Mit einer Schwimmweste und ruhigem Tempo funktioniert der Stopp auch für Gäste, die selten im Meer sind. Es gibt keinen Grund, sich etwas zu beweisen, und der Strand ist genauso Teil des Tages.
Die beste Zeit ist der Vormittag. Dann steht die Sonne günstig, das Wasser ist noch ruhig und die Farben wirken am kräftigsten. Später am Tag frischt der Wind häufig auf, und an der Oberfläche entsteht Kräuselung, die das Licht bricht.
Was den Rest des Tages ausmacht
Nach dem Schnorcheln bleibt Zeit am Strand. Die Insel hat flaches Wasser, das langsam abfällt, und genug Schatten unter Palmen und Sonnensegeln. Für Familien ist das oft der angenehmere Teil, weil Kinder dort ohne Aufsicht im Stehen spielen können.
Viele unterschätzen, wie erholsam der zweite Teil des Tages ist. Nach dem Schnorcheln sitzt die Gruppe im Schatten, das Essen steht bereit und niemand hat es eilig. Wer möchte, geht noch einmal ins Wasser, wer lieber liegt, bleibt liegen. Dieser Wechsel zwischen aktivem Teil und ruhigem Teil ist der Grund, warum der Ausflug auch für gemischte Gruppen funktioniert.

Welche Termine es gibt und ab welchem Ort der Ausflug startet, steht auf der Seite zum Catalina-Ausflug.
Häufige Fragen zum Schnorcheln
Muss man gut schwimmen können?
Sicher schwimmen sollte man schon. Für den flachen Bereich reicht ruhiges Treiben an der Oberfläche, und eine Schwimmweste ist dabei üblich.
Braucht man eigene Ausrüstung?
Maske und Schnorchel werden in der Regel gestellt. Wer eine eigene Maske hat, nimmt sie trotzdem gern mit, weil eine passende Maske deutlich weniger ausläuft.
Wie tief ist die Wand?
Der flache Teil beginnt bei wenigen Metern, dann fällt der Grund steil ab. Zum Schnorcheln bleibt man über dem oberen Rand, wo das Licht am besten ist.
Darf man Korallen anfassen?
Nein. Korallen sind Tiere mit einer empfindlichen Oberfläche. Eine Berührung zerstört die Schutzschicht, und die Stelle stirbt oft ab.
Mehr aus unserem Ratgeber
Termine und Abholorte stehen auf der Seite zum Ausflug. Alles Weitere klären wir direkt.
