Ratgeber Insel Saona VIP-Ausflug
Zwei Boote, zwei Geschwindigkeiten, ein Tag
Hinfahrt und Rückfahrt fühlen sich bei einem Inselausflug oft völlig verschieden an. Das liegt weniger am Wetter als an der Bauart der Boote.
Was ein Schnellboot ausmacht
Ein Schnellboot hat einen schlanken Rumpf, starke Außenbordmotoren und sitzt tief im Wasser. Es beschleunigt schnell und schneidet die Wellen, statt über sie hinwegzugleiten. Dadurch verkürzt sich die Fahrzeit zur Insel deutlich, und der Tag beginnt mit einem spürbaren Fahrtwind.
Der Preis dafür ist Bewegung. Bei etwas Welle spürt man jede einzelne davon im Sitz. Wer das mag, erlebt den sportlichsten Teil des Tages. Wer es nicht mag, sollte vorher wissen, dass es so kommt.
Wer vorne und wer hinten sitzt
Vorne ist es am spritzigsten, hinten am ruhigsten. Wer trocken bleiben möchte, wählt die hinteren Reihen. Wer die Fahrt sucht, setzt sich nach vorn und hält sich gut fest.
Warum die Fahrzeit so unterschiedlich ausfällt
Die reine Entfernung zur Insel ändert sich nicht, die Geschwindigkeit dagegen schon. Ein Schnellboot legt die Strecke in einem Bruchteil der Zeit zurück, die ein Segelboot dafür braucht. Dazu kommt, dass ein schnelles Boot flache Stellen vorsichtiger umfährt und die Route dadurch nicht immer die kürzeste ist. Am Ende zählt für den Tag weniger die Zahl der Minuten als die Frage, wie viel Zeit am Strand übrig bleibt.
Sag uns kurz, wie ihr unterwegs sein wollt. Wir sagen ehrlich, was sinnvoll ist.
Was ein Katamaran anders macht
Ein Segelkatamaran steht auf zwei Rümpfen. Diese Bauweise liegt breiter im Wasser und wankt dadurch weniger. Man kann aufstehen, herumgehen, sich auf das Netz zwischen den Rümpfen legen oder im Schatten sitzen.
Platz statt Tempo
Dafür dauert die Fahrt länger. Auf dem Rückweg ist das meist genau richtig, weil der Tag ohnehin seinem Ende zugeht und niemand mehr Eile hat. Musik, Schatten und ein Getränk in der Hand gehören für viele zu diesem Teil dazu.
Wer die Rückfahrt in Ruhe genießen will, sichert sich beim Einsteigen einen Platz im Schatten. Nach mehreren Stunden Sonne ist das angenehmer als der beste Platz am Netz.
Was an Bord üblich ist
Auf dem Katamaran gibt es in der Regel Getränke, Schatten unter dem Segel und genug Platz, um sich hinzusetzen oder hinzulegen. Taschen werden trocken verstaut, Schuhe bleiben meist aus. Wer seine Sachen ordentlich zusammenhält, findet sie am Ende der Fahrt auch wieder, denn auf einem vollen Deck sieht jedes Handtuch gleich aus.
Wie sich beides zu einem Tag fügt
Die übliche Kombination sieht so aus, dass der Hinweg mit dem schnellen Boot gefahren wird und der Rückweg mit dem Katamaran. Morgens gewinnt man Zeit auf der Insel, nachmittags gewinnt man Ruhe.
Wichtig ist dabei, dass beide Teile zum selben Tag gehören und nicht einzeln gebucht werden. Wer nur die schnelle Variante kennt, hält die Rückfahrt für verlorene Zeit. Wer nur den Katamaran kennt, wundert sich, warum der Strandaufenthalt kürzer ausfällt. Erst die Kombination ergibt den Tag, den die meisten im Kopf haben.
- morgens kurze Fahrzeit und früher Ankunft am Strand
- unterwegs ein Halt im flachen Wasser
- mittags Zeit am Strand ohne Hetze
- nachmittags gemächliche Rückfahrt mit Platz zum Sitzen
- abends Rückkehr zum Ausgangspunkt

Wer zu Seekrankheit neigt, plant den Tag anders. Ein leichtes Frühstück, ein Platz in der Bootsmitte und der Blick zum Horizont helfen mehr als jedes Mittel, das erst an Bord eingenommen wird. Wirksame Tabletten wirken erst nach einer Weile und müssen deshalb schon vor dem Einsteigen genommen werden. Wer unsicher ist, spricht das vorher an, dann lässt sich der Sitzplatz entsprechend einplanen.
Welche Reihenfolge an welchem Termin gilt, steht im Ablauf auf der Seite zum Saona-Ausflug.
Häufige Fragen zur Bootsfahrt
Warum fährt man nicht zweimal mit demselben Boot?
Weil Hinweg und Rückweg unterschiedliche Aufgaben haben. Morgens zählt Tempo, damit viel Zeit auf der Insel bleibt. Nachmittags darf es ruhiger zugehen.
Wird einem auf dem Schnellboot schlecht?
Bei ruhiger See selten. Wer empfindlich ist, setzt sich nach hinten in die Mitte, schaut zum Horizont und isst vorher etwas Leichtes.
Ist die Fahrt für Kinder geeignet?
In der Regel ja. Kinder sitzen am besten in der Bootsmitte, wo die Bewegungen am geringsten sind. Schwimmwesten in passender Größe gehören an Bord.
Was passiert bei Regen?
Regen allein ändert wenig, weil die Schauer meist kurz sind. Entscheidend ist der Seegang, und darüber entscheidet die Besatzung am Morgen.
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Welche Variante an welchem Tag fährt, steht auf der Seite zum Ausflug.
