Ratgeber Safari Land und Leute

Staub, Sonne und kurze Schauer an einem Tag

Auf einer Safari kommt alles zusammen, was Kleidung fordert. Mit ein paar einfachen Entscheidungen wird der Tag deutlich angenehmer.

Warum Staub das Thema Nummer eins ist

Die Pisten im Landesinneren bestehen aus rötlicher Erde. In der Trockenzeit wirbelt jedes Fahrzeug eine feine Wolke auf, die sich auf Haut, Haaren und Kleidung absetzt. Das ist völlig harmlos und gehört zum Tag dazu, verändert aber die Wahl der Sachen, die man anzieht.

Dunklere und mittlere Farbtöne verzeihen das besser als strahlendes Weiß. Stoffe, die sich leicht ausschütteln und waschen lassen, sind im Vorteil. Wer empfindliche Augen hat, nimmt eine Sonnenbrille, die zugleich als Staubschutz wirkt.

Zwei Möglichkeiten für denselben TagLeichte lange SachenKurze SachenSonnenschutzsehr gutnur mit CremeStaub auf der Hautwenigdeutlich mehrGefühl bei Hitzeluftig bei dünnem StoffkühlerNach dem Schauertrocknet schnelltrocknet schnellGegenüberstellung der beiden Varianten
Beides ist möglich, die lange Variante nimmt der Sonne jedoch mehr Angriffsfläche.

Kopf und Nacken nicht vergessen

Im offenen Fahrzeug trifft die Sonne vor allem Kopf, Nacken und Unterarme. Eine Kappe mit Nackenschutz oder ein leichtes Tuch verhindert den klassischen Sonnenbrand im Nacken, den viele erst am Abend bemerken.

Schuhe, die man anlassen kann

An den Stationen steigt man häufig aus, geht über Erde, Gras oder nassen Beton. Geschlossene Schuhe mit etwas Profil sind deshalb die praktischere Wahl. Badeschuhe braucht man an diesem Tag nicht, wohl aber feste Sohlen.

Wenn es doch einmal regnet

Schauer kommen schnell und sind nach einer Viertelstunde wieder vorbei. Die Planen am Fahrzeug werden heruntergelassen, danach dampft die Piste und es wird kurz schwül. Nasse Kleidung trocknet im Fahrtwind von selbst. Wer eine dünne Jacke dabeihat, nutzt sie meist weniger gegen den Regen als gegen den kühlen Luftzug danach.

Unsicher, was passt?

Frag uns einfach vorher, wir kennen die Strecke und das Wetter.

Was in den kleinen Rucksack gehört

Weil man den ganzen Tag unterwegs ist, trägt man alles Wichtige bei sich. Die Liste ist kurz, und je kürzer sie bleibt, desto angenehmer ist der Tag.

  • Sonnenschutz mit hoher Stufe und Kappe
  • dünne Jacke oder Hemd für kurze Schauer
  • Wasser in einer eigenen Flasche
  • kleines Bargeld für Kaffee und Kunsthandwerk
  • Feuchttücher für Hände und Gesicht

Ein Tuch im Rucksack erfüllt drei Aufgaben an einem Tag. Es schützt den Nacken, wischt Staub ab und dient als Unterlage auf einer staubigen Bank.

Was bei Hitze wirklich hilft

Dünne Stoffe mit weitem Schnitt kühlen besser als eng anliegende Sachen, weil Luft zirkulieren kann. Funktionsstoffe trocknen nach einem Schauer in Minuten, Baumwolle braucht dafür Stunden. Wer stark schwitzt, nimmt ein zweites Oberteil mit und wechselt vor dem Mittagessen. Das kostet eine Minute und verändert den restlichen Tag spürbar.

Was Brille und Kamera brauchen

Staub setzt sich auch auf Gläsern und Linsen ab. Ein Mikrofasertuch im Rucksack ist deshalb nützlicher als jeder Reiniger, weil man trocken abnimmt und nicht verschmiert. Die Kamera bleibt zwischen den Stationen besser in der Tasche als offen auf dem Schoß. Wer ein Handy benutzt, wischt die Linse vor jedem Bild kurz ab, sonst sehen alle Fotos des Tages milchig aus.

Wie man abends wieder sauber wird

Der Staub löst sich unter der Dusche ohne Probleme. Kleidung schüttelt man vor dem Einpacken gut aus und wäscht sie normal. Wer helle Schuhe trägt, stellt sie für eine Nacht auf den Balkon, dann lässt sich der Rest am nächsten Morgen abbürsten.

Wichtiger als jedes Mittel gegen Staub ist, ihn nicht zum Problem zu machen. Ein Safaritag ist kein Ausflug für makellose Kleidung, und genau das macht ihn aus. Wer mit der Einstellung losfährt, dass Staub dazugehört, erlebt den Tag deutlich entspannter als jemand, der ständig auf seine Sachen achtet. Am Abend ist alles wieder sauber, geblieben sind die Bilder und die Gespräche unterwegs.

Staubige rote Piste zwischen Feldern im Landesinneren der Dominikanischen Republik

Wie lang die Fahrzeiten an einem bestimmten Termin sind, steht auf der Seite zur Safari Land und Leute.

Fragen

Häufige Fragen zur Kleidung

Lange oder kurze Hose?

Beides funktioniert. Eine leichte lange Hose schützt besser vor Sonne und Staub, eine kurze ist kühler. Wer unsicher ist, nimmt die lange und krempelt sie hoch.

Sind offene Schuhe in Ordnung?

Geschlossene Schuhe sind angenehmer, weil der Boden staubig und stellenweise steinig ist. Flipflops gehen, rutschen aber auf feuchtem Untergrund.

Was ist mit Regen?

Schauer sind kurz und warm. Eine dünne Jacke reicht völlig, ein Schirm ist im offenen Fahrzeug nutzlos.

Wird die Kleidung schmutzig?

Etwas Staub bekommt jeder ab. Helle, frisch gekaufte Sachen sind deshalb nicht die beste Wahl für diesen Tag.

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