Ratgeber Insel Saona VIP-Ausflug

Mitten im Meer steht man plötzlich im flachen Wasser

Die Piscina Natural ist für viele der überraschendste Teil des Tages. Ein paar Hinweise helfen, den Halt zu genießen und dabei nichts kaputtzumachen.

Wie die flache Stelle im Meer entsteht

Zwischen dem Festland und der Insel liegt eine ausgedehnte Flachwasserzone. Strömung und Wellen schieben dort seit Langem feinen Kalksand zusammen, der sich zu langen Bänken aufhäuft. Bei ablaufendem Wasser liegen diese Bänke so hoch, dass man mitten im offenen Meer stehen kann, obwohl ringsum kein Land zu sehen ist.

Genau dieser Gegensatz macht den Reiz aus. Das Wasser ist warm, klar und ruhig, weil die vorgelagerten Riffe die Wellen brechen. Der Untergrund besteht aus hellem Sand, der das Licht zurückwirft und für die türkise Farbe sorgt.

Zwei Badestellen im VergleichSandbank im MeerStrand der InselWassertiefeknie- bis hüfttiefflach abfallendUntergrundfeiner KalksandSand mit SeegrasWas man siehtSeesterne und HorizontPalmen und KüsteAufenthaltkurzer Halt am Bootlängere StrandzeitGegenüberstellung der beiden Varianten
Der Badestopp und die Strandzeit sind zwei ganz unterschiedliche Erlebnisse.

Warum sich dort Seesterne sammeln

Der rote Kissenseestern lebt bevorzugt auf sandigem Grund in geschütztem Flachwasser. Er ernährt sich von Kleinstlebewesen und organischen Resten im Sand und bewegt sich nur sehr langsam. Die Sandbank bietet ihm genau diese Bedingungen, deshalb liegen dort oft mehrere Tiere in Sichtweite.

Was für die Tiere gilt

Seesterne werden angeschaut, nicht angefasst. Wer sie hochhebt, um ein Foto zu machen, drückt Luft in ihr Wassergefäßsystem. Das Tier stirbt dadurch oft Tage später, ohne dass der Besucher je davon erfährt. Verantwortungsvolle Anbieter weisen vor dem Halt darauf hin.

Für ein gutes Foto reicht es, die Kamera dicht über die Wasseroberfläche zu halten. Das Tier bleibt dabei unten und das Bild wird meist sogar schöner.

Noch Fragen offen?

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Wie der Halt praktisch abläuft

Das Boot stoppt in der Flachwasserzone und die Gäste steigen über die Leiter ins Wasser. Der Halt dauert in der Regel eine knappe halbe Stunde. Taschen, Handtücher und alles, was nicht nass werden soll, bleiben an Bord.

Was man dabei haben sollte

  • Badesachen schon unter der Kleidung angezogen
  • wasserfesten Sonnenschutz, am besten riffverträglich
  • eine wasserdichte Hülle für das Handy
  • Badeschuhe, wenn man empfindliche Füße hat
  • etwas zu trinken für die Zeit danach

Woran man einen rücksichtsvollen Halt erkennt

Die Besatzung ankert abseits der Seesterne, erklärt vor dem Einsteigen die Regeln und sammelt nichts ein, um es herumzureichen. Außerdem bleibt die Gruppe überschaubar, damit der Sand nicht ständig aufgewirbelt wird.

Was es außer Seesternen zu sehen gibt

Im flachen Wasser leben weit mehr Arten, als man auf den ersten Blick vermutet. Kleine Einsiedlerkrebse ziehen Spuren durch den Sand, Nadelfische stehen fast bewegungslos knapp unter der Oberfläche, und an den Rändern der Bank wachsen Seegräser, in denen sich junge Fische verstecken. Wer ein paar Minuten ruhig steht und einfach nur nach unten schaut, sieht deutlich mehr als jemand, der dauernd in Bewegung ist.

Wie der Badestopp in den Tag passt

Der Halt liegt meist zwischen Hinfahrt und Strandzeit. Dadurch ist man schon im Wasser gewesen, bevor der längere Aufenthalt auf der Insel beginnt. Auf der Rückfahrt gibt es diesen Stopp in der Regel nicht mehr, weil die Gezeiten und der Zeitplan dagegen sprechen.

Flaches türkisfarbenes Wasser über hellem Sand in der Flachwasserzone vor der Insel Saona

Für Familien ist der Halt oft der entspannteste Teil des Tages, weil die Kinder stehen können und niemand schwimmen muss. Gleichzeitig ist das der Moment, in dem Sonnenschutz am wichtigsten wird. Das Wasser spiegelt stark, und wer eine halbe Stunde ohne Schutz darin steht, merkt es am Abend deutlich. Ein T-Shirt im Wasser ist dafür die einfachste Lösung und schützt besser als jede Creme.

Wie lange der Badestopp an einem bestimmten Termin dauert, steht im Ablauf auf der Seite zum Saona-Ausflug.

Fragen

Häufige Fragen zum Badestopp

Wie tief ist das Wasser an der Sandbank?

Je nach Gezeiten reicht es etwa von den Knien bis zur Hüfte. Es gibt Stellen, an denen es schnell tiefer wird, deshalb bleibt man in der Nähe des Bootes.

Kann man dort schnorcheln?

Zum Schnorcheln eignen sich die Riffabschnitte besser. An der Sandbank geht es eher ums Stehen, Schauen und Schwimmen im flachen Wasser.

Warum darf man Seesterne nicht hochheben?

Seesterne nehmen Sauerstoff über das Wasser auf. An der Luft schädigt das ihr Gewebe, oft ohne dass man es sofort sieht. Deshalb bleiben sie im Wasser.

Was passiert bei starkem Wind?

Dann wird der Halt verkürzt oder ausgelassen. Die Entscheidung trifft die Bootsbesatzung nach den Bedingungen an dem Tag.

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