Ratgeber Samaná und Los Haitises

Eine kleine Insel mit einem bekannten Beinamen

Cayo Levantado liegt mitten in der Bucht und ist in zwanzig Minuten erreicht. Der Beiname stammt aus einer Werbekampagne vergangener Jahrzehnte.

Was die Insel ausmacht

Cayo Levantado liegt wenige Kilometer vor der Küste in der Bucht von Samaná. Sie ist bewaldet, hat helle Strände und flaches, geschütztes Wasser. Weil die Bucht nach außen weitgehend abgeschirmt ist, bleibt die See auch dann ruhig, wenn draußen Wind steht. Für Familien ist das der entscheidende Vorteil.

Die Insel ist in zwei Bereiche geteilt. Ein Teil gehört zu einer Hotelanlage, der andere steht Tagesgästen offen. Auf diesem öffentlichen Teil liegen der Strand, Schattenplätze und einfache Stände mit Essen und Getränken.

Zwei Arten von InseltagCayo LevantadoGroße KaribikinselFahrzeit vom Hafenetwa zwanzig Minutenmehrere StundenWasserruhige Buchtoffenes MeerGrößeklein und überschaubarweitläufigTypischer Aufenthaltzwei bis drei Stundenhalber TagGegenüberstellung der beiden Varianten
Die kurze Überfahrt macht den Unterschied zu einem klassischen Inseltag aus.

Woher der Beiname stammt

In den siebziger Jahren wurde die Insel für eine Werbekampagne einer bekannten Rummarke fotografiert und gefilmt. Palmen, weißer Sand und türkises Wasser passten zum gewünschten Bild. Seitdem hält sich der Beiname, obwohl die Marke dort nichts betreibt und der offizielle Name ein ganz anderer ist.

Was man dort tatsächlich macht

Der Aufenthalt besteht aus Baden, Liegen, Essen und einem Spaziergang am Strand entlang. Es gibt keine Sehenswürdigkeit im engeren Sinn und auch kein Programm. Genau das ist die Stärke dieses Teils vom Tag, weil er nach der Fahrt durch den Nationalpark die ruhige Gegenbewegung bildet.

Fragen zur Insel?

Wir sagen dir gern vorab, wie viel Zeit dort eingeplant ist.

Wie sich der Tag zusammensetzt

In der Regel liegt der Besuch der Insel nach dem Nationalpark. Vormittags Felsen, Mangroven und Höhlen, danach Strand. Diese Aufteilung sorgt dafür, dass niemand mittags in der Sonne auf einem Boot sitzt, während die interessanten Stellen bereits gesehen sind.

  • Überfahrt von wenigen Kilometern aus der Bucht
  • Strandbereich für Tagesgäste mit Schatten
  • einfache Stände für Essen und Getränke
  • ruhiges, flaches Wasser zum Baden
  • Rückfahrt am Nachmittag

Wer die Insel in Ruhe sehen will, geht gleich nach dem Anlanden ein Stück am Strand entlang. Nach zwei Kurven wird es deutlich leerer als direkt am Anleger.

Warum die Bucht so ruhig ist

Die Bucht von Samaná öffnet sich nach Osten und wird im Süden von der Landzunge des Nationalparks geschützt. Die Wellen des offenen Atlantiks verlieren dadurch ihre Kraft, bevor sie die Insel erreichen. Das Wasser bleibt flach, warm und meist klar. Genau deshalb kommen im Winter auch die Wale hierher, um ihre Jungen zur Welt zu bringen, und genau deshalb ist die Bucht für Familien mit kleinen Kindern so angenehm.

Was man mitbringt

Badesachen, Handtuch, Sonnenschutz und kleines Bargeld reichen aus. Alles Weitere bleibt besser im Hotel, weil man den ganzen Tag unterwegs ist und auf einem Boot wenig Platz für Gepäck hat.

Wann es dort voller wird

Die Insel ist am Mittag am belebtesten, weil dann die meisten Boote eintreffen. Am frühen Nachmittag leert es sich wieder spürbar. Wer Ruhe sucht, nutzt die letzte Stunde vor der Rückfahrt für einen Spaziergang und bleibt davor im Schatten sitzen. In der Hauptsaison zwischen Januar und März ist mehr los als im Sommer, auch weil dann zusätzlich die Boote zur Walbeobachtung unterwegs sind.

Was den Ort trotz seiner Bekanntheit ausmacht

Die Insel ist kein Geheimtipp und war es nie. Trotzdem funktioniert sie, weil Bucht und Strand das halten, was das Bild verspricht. Wer realistisch hinfährt und weiß, dass dort auch andere Boote anlegen, hat einen entspannten Nachmittag und sieht die Bucht von einer Seite, die man vom Festland aus nicht zu Gesicht bekommt.

Wer den Beinamen kennt, erwartet oft eine menschenleere Postkarte. Realistisch ist ein gepflegter Strand mit Betrieb am Mittag und Ruhe am Rand. Mit dieser Erwartung fällt der Besuch leicht und bleibt in guter Erinnerung.

Palmen und heller Strand auf einer Insel in der Bucht von Samaná

Wie lange der Aufenthalt auf der Insel dauert, steht im Ablauf auf der Seite zum Ausflug nach Samaná.

Fragen

Häufige Fragen zur Insel

Woher kommt der Name Bacardi-Insel?

Die Insel diente in den siebziger Jahren als Kulisse für eine Werbekampagne. Der Beiname blieb hängen, obwohl die Insel offiziell Cayo Levantado heißt.

Wie groß ist die Insel?

Sie ist klein genug, um sie in einer guten halben Stunde zu umrunden. Für Tagesgäste ist ein Teil des Strandes geöffnet.

Gibt es dort Verpflegung?

Am Strandbereich gibt es Stände mit Getränken und einfachen Gerichten. Kleines Bargeld ist dafür praktisch.

Kann man dort schnorcheln?

Im flachen Wasser ist Schwimmen angenehmer als Schnorcheln. Die interessanteren Stellen für Unterwasserbeobachtung liegen anderswo in der Bucht.

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